Safer Use: konsum

Gott gab uns nicht zwei Lungenflügel, um den ganzen Joint mit einem Atemzug  zu killen.

 

Vor allem durch die Vielzahl unerforschter Cannabinoide ist Cannabis eine Pflanze, deren Wirkung und Interaktion mit dem menschlichen Endocannabinoid-System zum Teil noch unbekannt ist, da unser Endocannabinoid-System eine so erhebliche Wirkung auf unseren Organismus hat.

 

Bis heute hat Cannabis keinen Tod herbeigeführt und ist dennoch seit 1953 auf der selben Liste wie Heroin, Kokain und andere Amphetamine, die jährlich tausende Opfer fordern.

 

 

Die Gefahr beim Konsum ist eher, dass man zu starkes Cannabis konsumiert und dadurch das Endocannabinoid-System bestimmte Funktionen fördert und andere hemmt, wodurch Prozesse ausbleiben oder eintreten. Ein Beispiel dafür ist der Fressflash: Dieser wird hervorgerufen, weil die Cannabinoide an die CB1- und CB2-Rezeptoren im Körper binden und somit dem Körper das Signal geben, dass er wieder Nahrung zu sich nehmen soll. Es kommt also zu einer Art "Fehlfunktion". 

 

Der Fressflash ist ein Beispiel, um das Risiko bei Cannabis zu veranschaulichen. Unter "Endocannbinoid-System" könnt ihr nachlesen, was für andere Wirkungen eintreten könnten. Cannabis ist keine Gefahr! Es ist nur Fakt, dass jeder Mensch individuell und sein Endocannabinoid-System so einzigartig wie sein Fingerabdruck ist. Daher ist auch verständlich, dass jeder Mensch beim Cannabiskonsum unterschiedlich reagiert und manche „Nebenwirungen“ stärker oder schwächer ausgeprägt sind.

 

 

 


Man sollte sich immer langsam herantasten – egal ob beim Inhalieren oder bei der Einnahme über Nahrungsmittel – und zwischendurch Pausen machen, damit man selbst erkennen kann, wie der eigene Körper reagiert.